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Wettbewerb

Die sich immer schneller ändernden Marktregeln und Marktvoraussetzungen im europäischen Energiebinnenmarkt sowie der Zugang zu internationalen Energiemärkten stellen erhöhte Herausforderungen an energieintensive Großkunden und deren Energieserviceunternehmen.

Vom konzentrierten zum breiten Wettbewerb

Lag noch vor 10 Jahren die Erzeugung, Verteilung und der Verkauf von Gas und Strom weitgehend in der Hand einiger weniger Unternehmen oder kommunal geführter Regionalversorger, so sieht sich der Großhandelskäufer heute zahlreichen Anbietern verschiedener Services gegenüber.

Transportkapazitäten, Bilanzkreismanagement, Beschaffung, finanzielle Produkte zur Absicherung von Preisrisiken werden von Netzbetreibern, Händlern, Banken und traditionellen Energieversorgungsunternehmen sowie reinen Dienstleistungsfirmen angeboten.

Auch die Industriekunden selbst sind aus ihrer Rolle als reiner Energieabnehmer hinausgewachsen, optimieren ihren Energieeinsatz und verfügen über Erzeugungsanlagen, die konventionelle, fossile Brennstoffe beziehen oder auf regenerativen Rohstoffen basieren, dafür aber mit hohen Einspeiseschwankungen Energie erzeugen.

Dies führte bereits in Deutschland zu einem massiven Preisverfall für Stromprodukte auf Großhandelsebene und zu einem völlig unwägbaren Investitionsumfeld für zu erneuernde Kraftwerksanlagen.